Nicht die billige Anmache zählt – sondern Relevanz & Mehrwert

Es besteht allerdings ein Unterschied zwischen natürlicher Sprache, also ob wir einfach nur aussprechen, was uns gerade in den Sinn kommt, und strategisch platzierten sowie professionell aufbereiteten Inhalten. Dabei geht es schon lange nicht mehr um halbherzig produzierten Content, der Webnutzer*innen mit blinkenden Werbebannern zu Klicks oder Käufen verführen kann. Das Web hat sich seit seinen Anfängen stark gewandelt: Wer denkt, User*innen ließen sich heute noch mit minderwertigen, miserabel aufbereiteten und schwer zugänglichen Webinhalten ködern, wird am Ende des Tages mit leeren Netzen dastehen.

User*innen an Land ziehen durch nutzer*innen-orientierten Content

Besucher*innen von Websites oder Online-Plattformen suchen nach Informationen, Lösungen zu Problemen, Unterhaltung oder einem aktiven Austausch. Wer also mit den eigenen Webinhalten nicht im Trüben fischen will, sollte Usern nutzer*innen-orientierten Content bieten. Nur Inhalte, die informativ, glaubwürdig, kompetent und unterhaltsam sind, veranlassen Webnutzer*innen dazu, länger auf einer Website oder Plattform zu verweilen.

Mensch & Maschine: Inhalte für die Webnutzer*innen nicht für die Suchmaschinen

Was die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen angeht, ist textbasierter Content noch immer der wichtigste Baustein beim Online-Auftritt. Immer noch hält sich hier hartnäckig die Mär, dass Texte einfach nur mit genügend Keywords angereichert werden müssen und die Suchmaschinen erledigen den Rest. Die Zeiten, in denen es ausreichte, irgendwelche billigen Inhalte ins Netz zu stellen und Webtexte mit sinnlosem Geplapper zu füllen, sind vorbei.

Der einflussreichste Suchmaschinen-Anbieter Google verfolgt selbst seit einigen Jahren eine Qualitätsoffensive: Websites, die einzig und allein auf Quantität beim Thema Content setzen, ranken schlechter als Seiten, auf denen User*innen gute, also relevante und nützliche Inhalte finden. Wer Webnutzer*innen also von den eigenen Inhalten überzeugen will, muss Inhalte bereitstellen, die für ihre Bedürfnisse erstellt wurden und nicht für die der Suchmaschinen.